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2002 - Neues Spiel und doch kein Glück

Mit „Figaros Hochzeit“ eröffneten wir das 2. Jahr im Hofbräukeller.

Um für das Publikum das Spiel noch attraktiver werden zu lassen, entschied man sich zum Bau von Laufstegen, um auf 2 Ebenen spielen zu können. So wurden 6 Laufstege mit einer Länge von je 2 Metern und einer Breite von 1,20 Meter gebaut und auch zum Einsatz gebracht. Die Anlieferung der Kulissen im Hofbräukeller allerdings waren stets mühsam, da man über eine kleine Holzwendeltreppe die Kulissen in den 1. Stock, dann durch den kleinen Saal und schließlich durch den gesamten großen Saal tragen musste. Rückblickend gesehen war es nur dem Umstand zu verdanken, dass das Ensemble sich zu diesem Zeitpunkt verjüngt hatte, so dass diese körperliche Herausforderung überhaupt gestemmt werden konnte. Zudem kam noch hinzu, dass darauf bestanden wurde, weiterhin 1x im Jahr das Traditionsstück „Der Müller und sein Kind“ trotz sinkender Zuschauerzahlen aufzuführen. Das hatte zur Folge, dass wir in der Herbstspielsaison für 2 Stücke die Kulissen transportieren mussten.

Um Werbung für das neue Stück zu machen war uns kein Aufwand zu groß. Daher zogen wir unsere Kostüme an und stellten uns vor das Standesamt in Schwabing, wo wir an die Hochzeitsgäste Flyer verteilten. Diese waren so begeistert, dass wir an diesem Tag bei jeder Hochzeit auf den Hochzeitsfotos dabei waren.

Da wir seit 2000 jedes Jahr 1x im Kultur- und Bildungszentrum Unterhaching ein Gastspiel hatten, allerdings immer mit dem bereits abgeschlossenen Stück, entschlossen wir uns das Stück „Figaros Hochzeit“ in Unterhaching nicht aufzuführen, sondern stattdessen mit dem aktuellen Stück zu gastieren. Somit kollidierte das Gastspiel nicht mehr mit der neuen Theaterproduktion.

Mehr Bilder und Infos zu den einzelnen Jahren findest du unter: https://www.mvb-ev.de/archiv


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