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MVBler ganz privat... was macht eigentlich unser Ioannis (Jannis) Chrissostomidis?

Aktualisiert: 22. März

Ein Zitat besagt: "Die Welt ist voll Musik, man muss ihr nur Raum geben"....

Was wären die Stücke der Münchner Volkssängerbühne ohne ihre musikalischen Untermalungen? Nicht auszudenken! Lässt doch Musik ein Theaterstück stets lebendiger und interessanter wirken und unterstützt dessen Inhalt. So wollte es ein glücklicher Umstand, dass unser Jannis 2014 das erste Mal sein musikalisches Talent an der Gitarre im Stück "Romeo oh Romeo" unter Beweis stellen konnte. Der Band O(b)g`steckt haben wir es zu verdanken, dass diese damals Jannis mit ins Boot holte und er seitdem aus unserem Ensemble nicht mehr wegzudenken ist. Mittlerweile hat unser Lieblingsguitarriero die musikalische Leitung der MVB komplett übernommen und kann seiner Musik auf unserer Bühne den Raum geben, den sie verdient. Er schafft Eigenkompositionen, wählt Stücke aus, studiert diese mit unseren Schauspielern ein und gestaltet auch die Texte mit. Das Gitarre Spielen hat er sich selbst beigebracht und zupft seitdem auf allem, was Saiten hat, leidenschaftlich herum. Auch als Schauspieler übernahm er in der Vergangenheit gelegentlich kleinere Rollen...., doch am wohlsten fühlt er sich einfach zwischen Verstärkern, Kabeln, Notenblättern und seinen Instrumenten. Wie ihr an seinem wohlklingenden Namen schon erkennen könnt, stammen seine Eltern aus Griechenland. Zwar erblickte Jannis das Licht der Welt im winterlichen München, verbrachte danach aber einen Teil seiner Kindheit bei seinen Großeltern unter der herrlichen Sonne Griechenlands. Das ist vielleicht auch der Grund für sein freundliches und immer gut gelauntes Gemüt. Dass ausgerechnet das Stück "Wa(h)re Männer" ihn wieder seinen griechischen Wurzeln näher brachte und er damals seine Instrumentensammlung um eine Bouzouki erweiterte, gfreid uns natürlich ungeheuer.

Da Jannis sich beruflich als gstudierter Physiker im Patentamt mit der Prüfung neuer Erfindungen beschäftigt, wundert es nicht, dass er zur dort herrschenden trockenen Büroluft in seiner Freizeit dringend einen Ausgleich benötigt. Jannis ist eine wahre Sportskanone. So beginnt er den Tag schon mal damit, auf dem Fahrradl zur Arbeit zu strampeln, sich gelegentlich in Joggingklamotten zu werfen oder sich auf den Skihängen der Alpen auszutoben. Das beflügelt nicht nur seinen Geist, sondern beugt auch der Korrosion vor, der man ansonsten unausweigerlich ausgeliefert ist. Seine Stimme trainiert er außerdem im Chor, ja, und schließlich braucht er auch noch ein bisschen Zeit für seine Familie. Die Liebe seines Lebens lernte er vor 40! Jahren auf einem Pfarrfasching kennen und den Pfarrer erfüllte es sicher mit Entzücken, dass aus einem Flirt mit der lieben Renate nicht nur ein Bund fürs Leben sondern auch zwei g`standene Söhne entstanden sind! Seiner Renate hat es Jannis übrigens auch zu verdanken, dass sein Hochdeutsch heute mit bayerischen Klängen durchzogen ist.

Wir sind natürlich alle schon sehr gespannt, welch musikalischen Inspirationen unseren Herzensbarden zum kommenden Stück durchfluten werden und freuen uns jetzt schon darauf, denn, um es in ein Zitat zu fassen: "Musik ist dort, wo die Seele anfängt zu atmen".






Text und Bildbearbeitung: Gabi Bertl

Fotos: Ioannis





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